Hallo,

ich habe eine arbeitsrechtliche Frage bezüglich den Folgen bzw. Erfahrungen
hier im Forum bei nicht geleisteter Abschlussarbeit im
Unternehmen. Ich habe in einem Unternehmen gearbeitet, um meine Abschlussarbeit zu
erstellen. Ich habe in Vollzeit mit fixer Vergütung monatlich gearbeitet.
*
Die relevanten Passagen im Arbeitsvertrag lauten so:

"1. Einstellung
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Die Einstellung erfolgt mit Wirkung von (…) befristet bis (…) zur Erstellung einer
Abschlussarbeit (..). Die Ergebnisse der Abschlussarbeit stehen auch der Firma
zur Nutzung zu. Ein eventuelles Nutzungsentgelt ist mit der unter 3. genannten
Vergütung abgegolten.
(…)

3. Arbeitszeit/Vergütung

Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt (...). "

Ich habe die Abschlussarbeit nicht fertig erstellt. Daran waren zu hohe
Erwartungen, das schwammig gebliebene Vorgehen für die Arbeit und meine
temporäre mangelnde Arbeitsproduktivität Schuld. Stand meiner Arbeitsleistung sind Skizzen, Konzeptideen, Quellenexzerpte und Copy&Paste in die Ausarbeitung.

Jetzt bin ich in Gesprächen mit meinem Betreuer der Arbeit im Unternehmen, was
ich der Arbeit statt abliefere bzw. Konsequenzen trage wie (teilweise)
Gehaltrückzahlung.
Ich möchte vermeiden, irgendetwas für das Unternehmen abliefern zu müssen -nur
möglichst wenig noch abliefern müssen.

Kann mir jemand hierzu einschlägige rechtliche Entscheidungen, Erfahrungen bzw.
übliche Praxis in Unternehmen berichten?

Ich wäre dankbar.